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Pierre Kromat  ·  Management-Werkzeuge
Bibliothek · 05/2026 · DACH

Management-Werkzeuge — analysieren, entscheiden, führen.

01 · Richtung & Positionierung

Strategie

9 Werkzeuge
SWOT-Analyse
01 · Analyse

SWOT-Analyse

Identifiziert Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken — das Standardraster für jede strategische Standortbestimmung.

Golden Circle Modell
02 · Sinekommunikation

Golden Circle

Von innen nach außen kommunizieren: Warum → Wie → Was. Sinek’s Modell für Sinn-getriebene Führung.

Vision Mission Ziele
03 · Hierarchie

Vision · Mission · Ziele

Drei Ebenen strategischer Führungsinstrumente — vom Zukunftsbild über den Auftrag bis zum messbaren Ziel.

BCG Portfolio Matrix
04 · Portfolio

BCG-Portfolio-Analyse

Stars, Cash Cows, Question Marks und Poor Dogs — Produktportfolios nach Marktwachstum und Marktanteil ordnen.

Auf die Vision kommt es an
05 · Vision

Auf die Vision kommt’s an

Die Vision gibt Orientierung und Sinn — sie verwandelt Aufgaben in Beitrag und macht aus Steinen eine Kathedrale.

Purpose Statement
06 · Purpose

Purpose-Statement

Der gesellschaftliche Beitrag des Unternehmens — warum es jenseits von Gewinn und Wachstum existiert.

Source of Competitive Advantage
07 · Wettbewerb

Source of Competitive Advantage

Wettbewerbsvorteil nach Scope (breit/eng) und Art (Kosten/Differenzierung) — Porter’s Generic Strategies.

Red Ocean Blue Ocean
08 · Marktraum

Red Ocean vs. Blue Ocean

Marktkampf in gesättigten Branchen vs. Wertinnovation in neuen Markträumen — Kim & Mauborgne.

Digital-Strategie
09 · Digital

Digital-Strategie entwickeln

Die Schnittmenge aus Geschäftsmodell, Kundenbedarf und Technologie — das Fundament jeder digitalen Transformation.

02 · Operations & Verbesserung

Prozess & Qualität

10 Werkzeuge
Six Sigma
10 · Qualität

Six Sigma

Managementsystem zur Prozessverbesserung durch Fehlerreduktion — DMAIC-Zyklus, datengetrieben, statistisch fundiert.

Wasserfallmodell
11 · Vorgehensmodell

Klassisches Wasserfallmodell

Sequentielles Vorgehensmodell mit festen Phasen — ideal bei stabilen Anforderungen, riskant in unsicherem Umfeld.

SLA OLA UC Beziehung
12 · Service-Level

SLA, OLA & UC

Service Level Agreements auf drei Vertragsebenen — extern (SLA), intern (OLA) und mit Lieferanten (UC).

ITIL Framework
13 · IT-Service

ITIL Framework

IT-Service-Management Best-Practices — Prozessstandard für Service-Strategy, Design, Transition, Operation und CSI.

5S Methode
14 · Lean

5S-Methode

Sortieren, Systematisieren, Säubern, Standardisieren, Selbstdisziplin — Lean-Methode für Ordnung am Arbeitsplatz.

OBASHI Modell
15 · IT-Architektur

OBASHI-Modell

Visualisierung der IT-Umgebung über 6 Ebenen — Ownership, Business Process, Application, System, Hardware, Infrastructure.

Ressourcen-Dreieck
16 · Trade-Offs

Ressourcen-Dreieck

Zeit, Kosten und Qualität/Scope im Projekt — das magische Dreieck. Zwei Achsen fixieren, eine variable wird daraus.

8D Systematik
17 · Problem

8D-Systematik

Acht-Schritte-Problemlösung mit Dauerlösung — von der Sofortmaßnahme bis zur Prävention. Standard im Qualitätsmanagement.

7 Schritte Problemloesung
18 · Methode

7 Schritte Problemlösung

Definieren, sammeln, generieren, bewerten, wählen, umsetzen, prüfen — die strukturierte Antwort auf jedes Problem.

PDCA Management Regelkreislauf
19 · Regelkreis

PDCA · Management-Regelkreis

Plan → Do → Check → Act — der kontinuierliche Verbesserungszyklus. Deming’s Kern für jedes lernende System.

03 · Mensch & Verstehen

Psychologie & Lernen

17 Werkzeuge
Pareto Prinzip
20 · 80/20

Pareto-Prinzip

80 % der Ergebnisse stammen aus 20 % der Ursachen — die Aufforderung, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Eisenhower Prinzip
21 · Priorisieren

Eisenhower-Prinzip

Priorisierung nach Wichtigkeit und Dringlichkeit — das Original-Quadrant des US-Präsidenten.

VUCA
22 · Umfeld

VUCA

Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität — das Akronym für die Welt, in der Führung heute stattfindet.

SMART Methode
23 · Ziele

SMART-Methode

Ziele formulieren: Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant, Terminiert — der Klassiker der Zielsetzung.

Circle of Influence
24 · Einfluss

Circle of Influence

Unterscheidet beeinflussbare von unbeeinflussbaren Dingen — Covey’s Werkzeug gegen Ohnmacht und Klage.

Circle of Life
25 · Balance

Circle of Life

Visualisiert Balance zwischen Lebensbereichen — macht Schiefstände zwischen Karriere, Familie und Selbst sichtbar.

Yerkes Dodson Kurve
26 · Stress

Yerkes-Dodson-Kurve

Optimale Leistung entsteht bei mittlerem Stressniveau — zu wenig lähmt, zu viel zerstört.

Eisbergmodell
27 · Tiefe

Eisbergmodell

10 % sichtbar, 90 % Werte und Überzeugungen unter der Oberfläche — warum reine Verhaltens-Korrekturen scheitern.

Lernpyramide
28 · Didaktik

Lernpyramide

Behaltensrate von 5 % bis 90 % je nach Lernmethode — vom passiven Hören bis zum aktiven Lehren.

Johari Fenster
29 · Selbstbild

Johari-Fenster

Vier-Felder-Modell zur Selbst- und Fremdwahrnehmung — Feedback erweitert das öffentliche, blinde verkleinert sich.

Eisenhower Matrix
30 · Matrix

Eisenhower-Matrix

Priorisierungsmatrix nach Wichtigkeit/Dringlichkeit — Sofort tun, planen, delegieren, weglassen.

Maslow Beduerfnishierarchie
31 · Bedürfnisse

Maslowsche Bedürfnishierarchie

Fünf Ebenen menschlicher Bedürfnisse — vom Physiologischen bis zur Selbstverwirklichung.

Dunning Kruger Effekt
32 · Bias

Dunning-Kruger-Effekt

Geringkompetente überschätzen sich stark, Hochkompetente unterschätzen sich — ein Klassiker der Selbstwahrnehmung.

Komfortzone
33 · Wachstum

Komfortzone

Wachstum geschieht in der Lernzone zwischen Komfort und Panik — der bewusste Schritt über die Grenze.

Feynman Methode
34 · Verstehen

Feynman-Methode

Einfaches Erklären ist echtes Verstehen — wer einem Kind ein Konzept erklären kann, hat es durchdrungen.

Identitaetsbasierte Gewohnheiten
35 · Identität

Identitätsbasierte Gewohnheiten

Identität kommt vor Zielen — nachhaltige Veränderung beginnt mit der Frage: Wer will ich sein?

Dunning Kruger Mount Stupid
36 · Illustration

Dunning-Kruger Illustration

Mount Stupid als gefährlichste Teamzone — halbes Wissen mit voller Überzeugung gefährdet jede Entscheidung.

04 · Menschen führen

Führung & Teams

11 Werkzeuge
DISG Persoenlichkeitsprofil
37 · Persönlichkeit

DISG-Persönlichkeitsprofil

Vier Verhaltensdimensionen: Dominant, Initiativ, Stetig, Gewissenhaft — ein Schlüssel für passgenaue Kommunikation.

Situatives Fuehren
38 · Stil

Situatives Führen

Führungsstil angepasst an den Reifegrad der Mitarbeitenden — Hersey/Blanchard’s Diagnose-Werkzeug.

Teamresilienz
39 · Resilienz

Teamresilienz

Kollektive Krisenbewältigung durch Vertrauen — getragen von Akzeptanz, Netzwerk und Lösungsorientierung.

Fuehrungsprinzipien
40 · Prinzipien

Führungsprinzipien

Klarheit, Verlässlichkeit, Verantwortung, Konsequenz — die unverhandelbaren Grundwerte wirksamer Führung.

Malik Fuehrungsrad
41 · Malik

Malik Führungsrad

Ziele, Organisieren, Entscheiden, Kontrollieren, Entwickeln — Maliks Aufgabenkreis wirksamer Führung.

Aufgaben des Managements
42 · Aufgabe

Aufgaben des Managements

Systeme gestalten, nicht Individuen kontrollieren — der Perspektivwechsel von Person zu Struktur.

Rueckdelegation
43 · Delegation

Rückdelegation verhindern

Aufgaben-Rückgabe durch Mitarbeitende stoppen — der „Monkey Business“-Klassiker gegen Selbstüberlastung.

5 Dysfunktionen Lencioni
44 · Lencioni

5 Dysfunktionen in Teams

Vertrauen → Konflikt → Verbindlichkeit → Verantwortung → Ergebnis — was Teams scheitern lässt.

SCARF Modell
45 · Neuro

SCARF-Modell

Status, Gewissheit, Autonomie, Verbundenheit, Fairness — die fünf sozialen Bedrohungs-Trigger des Gehirns.

Tuckman Teamphasen
46 · Tuckman

Team-Phasen nach Tuckman

Forming, Storming, Norming, Performing — Konflikt gehört zum Team-Aufbau, nicht gegen ihn.

Reifegrad Organisation
47 · Reife

Reifegrade einer Organisation

Werte-Alignment ist die Voraussetzung für intrinsisches Engagement — vom funktionalen zum sinnstiftenden Unternehmen.

05 · Iteration & Anpassung

Agilität & Projekte

12 Werkzeuge
Change Management Phasen
48 · Lewin

Change-Management-Phasen

Auftauen → Verändern → Einfrieren (Lewin) — das Fundament jeder bewussten Veränderung in Organisationen.

Scrum Werte
49 · Werte

Scrum-Werte

Commitment, Fokus, Offenheit, Respekt, Mut — ohne diese fünf Werte ist Scrum nur Mechanik.

Scrum Framework
50 · Framework

Scrum Framework

Agiles Rahmenwerk mit drei Rollen, fünf Events und drei Artefakten — Empirie statt Plangetreue.

Burn Down Chart
51 · Tracking

Burn-Down-Chart

Agiles Diagramm für verbleibenden Aufwand — Realität vs. Idealverlauf, in einer Linie sichtbar.

ADKAR Modell
52 · Change

ADKAR-Modell

Awareness, Desire, Knowledge, Ability, Reinforcement — die individuelle Reise durch jeden Change.

OKR Zyklus
53 · OKR

OKR — Objectives & Key Results

Objectives & Key Results in Quartalszyklen — Fokus, Alignment und Stretch in einer Methode.

Cynefin Framework
54 · Kontext

Cynefin Framework

Einfach, Kompliziert, Komplex, Chaotisch, Unbestimmt — das Sense-Making-Modell für passende Reaktionen.

Four Product Risks
55 · Cagan

Four Product Risks

Wert-, Nutzbarkeits-, Machbarkeits- und Geschäftsrisiko — was vor jeder Produktentscheidung zu prüfen ist.

Stacey Matrix
56 · Stacey

Stacey Matrix

Projekte nach Anforderungs-Klarheit und Stakeholder-Einigkeit verorten — und das passende Vorgehen wählen.

Cone of Uncertainty
57 · Schätzung

Cone of Uncertainty

Unsicherheit sinkt mit zunehmender Projektarbeit — frühe Schätzungen sind systematisch unzuverlässig.

Vorteile agiler Projekte
58 · Lieferung

Vorteile agiler Projekte

Iterative Lieferung reduziert Unsicherheit — Wert fließt früh, Annahmen werden überprüft, Kurs wird korrigiert.

Kano Modell
59 · Kano

Kano-Modell

Basis-, Leistungs- und Begeisterungsanforderungen — was Kunden erwarten, wünschen und überrascht.

06 · Sprache & Wirkung

Kommunikation

7 Werkzeuge
Parkinsonsches Gesetz
60 · Zeit

Parkinsonsches Gesetz

Arbeit dehnt sich exakt auf die verfügbare Zeit aus — deshalb sind klare Deadlines und Fristen so wirksam.

STAR Methode
61 · Interview

STAR-Methode

Situation, Task, Action, Result — Interview-Framework für konkrete und nachprüfbare Antworten.

4 Ohren Modell
62 · Schulz

4-Ohren-Modell

Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung, Appell — jede Nachricht hat vier Seiten, der Empfänger wählt das Ohr.

Harvard Konzept
63 · Verhandlung

Harvard-Konzept

Verhandeln auf Basis von Interessen, nicht Positionen — harte Sache, weiche Beziehung. Win-Win mit Methode.

Glasl Konfliktstufen
64 · Konflikt

9 Stufen des Konflikts nach Glasl

Eskalationsmodell vom Dissens bis zur Vernichtung — jede Stufe verlangt eine andere Intervention.

Six Thinking Hats
65 · deBono

Six Thinking Hats

Sechs Denkhüte für strukturierte Diskussionen — Fakten, Gefühle, Risiko, Nutzen, Kreativität, Kontrolle getrennt.

Ueberzeugungsfaehigkeit staerken
66 · Stakeholder

Überzeugungsfähigkeit stärken

Frühe Stakeholder-Einbindung löst Widerstände, bevor sie sich verhärten — Vor-Arbeit erspart Nach-Arbeit.

07 · Zahlen & Zählen

Finanzen & Wirtschaft

7 Werkzeuge
Erfahrungskurve
67 · Lerneffekt

Erfahrungskurveneffekt

Stückkosten sinken systematisch mit jeder Verdopplung der Produktion — das älteste Kostensenkungsgesetz.

Produktlebenszyklus
68 · Zyklus

Produktlebenszyklus

Einführung → Wachstum → Reife → Sättigung → Rückgang — jede Phase verlangt eine andere Strategie.

EBIT EBITDA
69 · KPI

EBT · EBIT · EBITA · EBITDA

Ergebniskennzahlen auf vier Aggregationsebenen — vor Steuern, vor Zinsen, vor Abschreibungen.

Effektivitaet vs Effizienz
70 · Drucker

Effektivität vs. Effizienz

Die richtigen Dinge tun vs. die Dinge richtig tun — die Reihenfolge ist entscheidend, nicht das „und“.

BWL vs VWL
71 · Sicht

BWL & VWL

Unternehmenssicht vs. Marktsicht — Mikro- vs. Makroökonomie. Zwei verschiedene Sprachen, ein Wirtschaftssystem.

Wirtschaftssektoren
72 · Sektoren

Wirtschaftssektoren

Primär · Sekundär · Tertiär · Quartär — vom Rohstoff bis zur wissensbasierten Dienstleistung.

Kondratjew Zyklen
73 · Wellen

Kondratjew-Zyklen

Lange Wirtschaftswellen von 40 bis 60 Jahren — getragen von Basisinnovationen wie Eisenbahn, Elektro, IT, KI.

08 · Bewerten & Vergleichen

Analytik & Tools

7 Werkzeuge
McFarlan Bedeutungsmatrix
74 · IT-Strategie

McFarlan Bedeutungsmatrix

IT-Systeme klassifiziert nach strategischem Einfluss — Support, Factory, Turnaround oder Strategic.

Marimekko Diagramm
75 · Markt

Marimekko-Diagramm

Marktsegmente zugleich nach Größe und Anteil darstellen — ein Diagramm, zwei Dimensionen, eine Geschichte.

Kompetenzraster
76 · HR

Kompetenzentwicklung & -raster

Transparente Fähigkeiten und Lernziele — was kann jemand, was sollte er können, wie kommt er dorthin.

Gartner Magic Quadrant
77 · Vendor

Gartner Magic Quadrant

Anbieter nach Ausführungsfähigkeit und Visionsvollständigkeit — Leaders, Challengers, Visionaries, Niche Players.

Confidence Level
78 · Daten

Evidenz führt zu Konfidenz

Entscheidungen auf Basis harter Daten — je mehr Evidenz, desto höher die Konfidenz, desto besser die Wahl.

Rumsfeld Matrix
79 · Wissen

Rumsfeld-Matrix

Bekanntes Bekanntes · Bekanntes Unbekanntes · Unbekanntes Bekanntes · Unbekanntes Unbekanntes.

Wrights Law
80 · Skalierung

Wright’s Law

Kostenreduktion bei jeder Produktionsverdopplung — verwandt mit der Erfahrungskurve, aber empirischer formuliert.

· Schluss

Werkzeuge sind nichts ohne Anwendung

„You can’t improve what you do not measure.“

Diese 80 Werkzeuge sind keine Sammlung zum Auswendiglernen. Sie sind ein Setzkasten, aus dem die Führungskraft das passende Werkzeug für die jeweilige Situation wählt: ein Modell zur Diagnose, ein Framework zur Strukturierung, eine Methode zur Entscheidung. Wer sie kennt, hat einen schnellen Griff — wer sie anwendet, verändert seine Wirkung. Ideas are easy — execution is everything.

Mandat · Sparring · Mentoring

Welches Werkzeug fehlt gerade? Lassen Sie uns sparren.

Wenn Sie das richtige Modell für eine konkrete Situation suchen oder eine zweite Meinung brauchen — ein kurzes Gespräch reicht oft, um Klarheit zu gewinnen.